Sakir Gökcebag

Sakir Gökcebag ist 1965 in der Türkei geboren, wo er in Istanbul an der Fakultät der Schönen Künste und am Institut für Sozialwissenschaften studierte. 1995 erhielt er ein Stipendium des DAAD für die Kunstakademie Düsseldorf und 1996 den Markus Lüpertz Preis. Seitdem inszeniert er raumbezogene Installationen, die er auch fotografisch dokumentiert. Er benutzt dazu gewöhnliche Dinge, die wir aus unserem Alltag kennen: Äpfel, Besen oder Gummistiefel. Schneidend manipuliert er sie, so dass sie ihre Funktionalität verlieren, die gewissermaßen als ihre Natur bezeichnet werden kann. Durch diese Umdeutung bringt Sakir Gökcebag das verborgene Sein unspektakulärer Dinge ans Licht. Er lebt und arbeitet in Hamburg.

Sakir Gökcebag realisiert gezielt unterschiedlichste, subtile und kalligrafisch zeichnerische „Einschnitte“ in Räume und in die Erscheinung alltäglicher Dinge, wie Besen, Melonen oder Schuhe. Durch diesen überraschend humorvollen Akt der Befreiung aus ihrer funktionalen Gebundenheit und Ordnung führt er nicht nur Realitäten ad absurdum. Er gewährt den Dingen auch ein rätselhaftes, poetisch aufgeladenes Eigenleben, das sich tänzerisch im Raum entfaltet. In der Ausstellung platziert er auf einer Treppe ein Reihe getragener Schuhe, deren vordere Kappen abgeschnitten und eine Treppenstufe nach unten versetzt sind. So wird eine surreale, für den Menschen unmögliche Gangart inszeniert und der Eindruck entsteht, als ob sich diese Schuhe wesenhaft wie ein Rudel auf den Betrachter zu bewegen oder sich gar selbständig machen.

 

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Arbeiten

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Mein schönes Zuhause im Dezember 2007/Januar 2008

Auf sechs reichbebilderten Seiten veröffentlicht die Zeitschrift ein Interview mit Margit Spitzbart, in dem diese über ihre Aktivitäten in Sachen Kunst berichtet.  mehr »

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