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Uwe Schloen

Uwe Schloen ist 1958 in Niedersachsen geboren und studierte in Hamburg Bildhauerei und Malerei. Seit 1983 ist er als freischaffender Künstler und Reisender tätig. Er präsentiert sich mit Installationen und Fotoserien international. Bekanntheit erlangte er mit dem ‚Bunkerdorf’ im Giardino di Daniel Spoerri in Seggiano und mit ‚Gölm’, dem Bleidorf in Merscheid/Luxemburg. Etwa zeitgleich entwickelt er den umfangreichen Werkabschnitt ‚Transsiliconia’. Er lebt und arbeitet in Schüttdorf, in der Nähe von Münster.

Mit dem Material Silikon hat Uwe Schloen in den letzten Jahren in vielfältiger Weise gearbeitet. Es entstand nicht nur ein Figurenpark von kleinen Puppenwesen, die ihm auch Reisebegleiter waren und deren Teilnahme er fotografisch belegt. Ihm kamen auch viele Gegenstände unter, die er mit Silikon überzog und mit denen er eine „Neue Welt“ erschuf. In ihr begegnet man alten Bekannten, die dennoch wie Mutanten aussehen, deren Oberflächen mit gallertartigen Tentakeln bedeckt sind: Ein Cinquecento verpaart sich mit einer Deckenlampe, aber auch ein ganzes Zimmer inklusive Wachhund, Toilette und Fernseher laden zum „Erfassen“ ein.
Für Spitzbart-Treppen silikonisiert er eine Treppe mit Tausenden von Silikontropfen, die den Eindruck von Kälte und Weichheit transportieren. Streng gefasst, ja geradezu gefangen in einem Gehäuse, das an einen Container erinnert, wird die dynamische Spirale der Treppen im Inneren von Spiegeln zu etwas unwirklich Leichtem, fast Flüssigem transformiert. Ihre so unnutzbar gemachte Funktion bricht auf für oszillierende Bedeutungsumbrüche, die sich in der Unendlichkeit verlieren.

 

Link auf die Homepage des Künstlers
 

Arbeiten

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Veranstaltungen

Texte und Pressestimmen

Mein schönes Zuhause im Dezember 2007/Januar 2008

Auf sechs reichbebilderten Seiten veröffentlicht die Zeitschrift ein Interview mit Margit Spitzbart, in dem diese über ihre Aktivitäten in Sachen Kunst berichtet.  mehr »

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