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offen und ehrlich

Nichts darf die Wirkung des Alten in dem denkmalgerecht sanierten Stadthaus in der Innenstadt von Erding stören. Alles soll den neuen, offenen Wohncharakter unterstützen. Auch die Treppe: Leichtfüßig aus purem Stahl. Mit einem Geländer aus Glas. Und einer Wendelung, die den Raum optisch erweitert.

  • spitzbart treppen
  • 3 minuten lesezeit
  • 03. August 2021

Keine Türen – nur in den Toiletten. Ein Maximum an Helligkeit – durch Fenster und schlichtes Weiß. Das klare Wohnraumkonzept macht das Raumgefüge nicht nur richtig groß und freundlich. Sondern fängt Teile der historischen Bausubstanz genauso auf, dass die Geschichte des Gebäudes aus dem Jahr 1697 spürbar bleibt. Das war nicht immer so: „Als meine Eltern das Haus 1975 gekauft haben, waren viele Fenster verputzt“, erinnert sich Tobias Ochsner. Alles war klein, dumpf und stickig. Jetzt ist alles durchgehend offen, licht und luftig. Die Idee, auf Türen zu verzichten, hatte seine Frau Lisa. Das ganz Alte mit dem Neuen verbinden wollten beide. Schließlich entdeckten sie im Zuge der Sanierung immer mehr Verlorengegangenes. Und haben in Feinarbeit Nischen, Fenster und Holzbalken freigelegt und in ihrer Funktion wiederhergestellt. Nur die Treppe: „Die ging gar nicht.“ Zu steil, zu schmal zu gefährlich. Und an der falschen Stelle.

Wo die Treppe steht, war früher der Backofen.
Zur Erschließung der neuen weitläufigen Wohngalerie im ersten Stock sollte die Treppe entlang der freigelegten Fenster verlaufen. Und sich in ihrer Gesamtheit den Gegebenheiten des Hauses anpassen. Oder besser: der ehemaligen Bäckerei. Denn dort, wo jetzt die Treppe steht, befand sich einst der Backofen. Das eine Treppe aus Stahl die Lösung dafür sein sollte, war Zufall. Bei Freunden haben sie eine Spitzbart-Treppe gesehen – und sich mit den Spezialisten für Stahl-Treppenbau in Verbindung gesetzt. „Die Räumlichkeiten wurden zunächst präzise ausgelasert und dann authentisch visualisiert“, so Ochsner. Von der Mühe, die sich Sabrina, die bei spitzbart-treppen® für die technischen Zeichnungen zuständig ist, geben hat, sind die Ochsners bis heute begeistert: „Die Treppe wurde so respektvoll in den Raum hineinkonstruiert, dass sie das Alte in seiner Wirkung unterstützt.“ Sabrina war vor allem wichtig, dass der Abstand der Wangen zu den runden Fenstern passt, „damit man nicht dran anstößt“.

3 Tonnen Stahl im luftigen Design.
Auch deshalb ist die Treppe nicht mit dem Mauerwerk verbunden. Aber nicht nur. Denn durch den Abstand zur Wand ist die Treppe mit ihren offenen Stufen rundherum perfekt hinterlüftet. Außerdem lenkt die freie Konstruktion davon ab, dass in dem Haus keine Wand gerade ist. Diesen, für historische Bauwerke typischen Makel, überspielt die 3 Tonnen schwere Treppe optisch mit ihrem luftigen Design – und einem raffinierten tiefen Podest, das wie eine flache Kurve wirkt und die erste Etage optisch erweitert.

Filigrane Ästhetik dank purem Stahl.
Eben diesen Effekt verdankt die Treppe der hohen Tragfestigkeit von Stahl. Und dem handwerklichen Know-how der Spitzbarts. Ganz natürlich wird die Sägezahn-Stahltreppe in ihrem bewusst schlichten Design, mit klaren Linien, unverschlossenen Stufen und einem Podestgeländer aus Glas zu einem Teil der Offenheit, die das neue Zuhause der vierköpfigen Familie prägt. Und zu einem authentischen Detail, das die Geschichte des Hauses weiterschreibt. Deshalb wurde sie auch bis heute, ein Jahr nach der Fertigstellung, nicht behandelt. Noch nicht einmal mit dem speziell dafür entwickelten Leinöl, das die Oberfläche auf Dauer erhält und schützt. Denn diese Treppe aus Stahl ist mit ihren sichtbaren Macken und Schweißnähten für das Ehepaar Ochnser „zutiefst ehrlich“. Und das soll sie auch bleiben.

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