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skulpturale st(r)ahlkraft

Vergangenes nicht vergessen und die Zukunft kreativ gestalten. Diese fließende Verbindung von damals, heute und morgen ist dem Architekten und Bauherrn Schorsch Brüderl mit der Revitalisierung des Wasserturms im oberbayerischen Pirach gelungen.

  • spitzbart treppen
  • 4 minuten lesezeit
  • 30. Juli 2020

Symbolträchtiges Detail: eine röhrenförmige Stahl-Treppe im Erdgeschoss, als Hommage an die ursprüngliche Funktionalität des Wasserspeichers nach dem Prinzip der kommunizierenden Röhre. Und als skulpturaler Wegweiser für das Erlebnis und die Entwicklung der Marke „brüderl“ heute – und morgen.

Ruhig und dennoch kraftvoll spiralisiert sich die Treppe mit Stufen aus Holz vom Erdgeschoss nach oben. Die Wangen aus rauem Stahl sind bewusst geschlossen. So entsteht eine fast schon polarisierende Wirkung: Der Blick „durch die Röhre“ von oben und die Treppe als raumgestaltende Skulptur aus der Ebene. Die Wirkung: „Beachtlich“. Das sagen zumindest die Besucher. Und Brüderls Sohn Benedikt. Der wohnt seit dem Umbau mit seiner Lebensgefährtin, der selbstständigen Architektin Theresa Daxenberger, im Erdgeschoss. Sie war es auch, die die Treppe wie auch das Innenraumkonzept designt hat. Gemeinsam stellen sie ihr Zuhause als Showroom für Kunden zur Verfügung: Als lebendige Referenz für visionäres Planen und Gestalten. Dazu passt die Treppe mit ihrer gemaserten Musterung perfekt: Spuren des Stahls von Gestern treffen auf sichtbares Handwerk von Heute.


Sie (die Treppe) darf ehrlich sein und mit der Zeit gehen

- Schorsch Brüderl

Ehrlich und lebendig.
So bleibt die Treppe lebendig. Denn bei aller Liebe zur Historie, sind es die neuen Geschichten, die dem Architekten, Designer und Kopf des Familienunternehmens „brüderl“ mit Sitz in Traunreut genauso wichtig sind. Deshalb geht seine Vision vom Wasserturm auch noch einige Stufen weiter: Neben der bestehenden Wohnung und einem Ferienapartment sind in den oberen Etagen Ausstellungsflächen zu einer emotionalen „Erlebniswelt Wasser“, ein Think Tank und ein Kreativraum für seine Teams geplant. Hier, in einer kreativen und inspirierenden Umgebung, sollen visionäre Konzepte für Bauherrn entstehen. Und Geschichten. Wie die vom Einbau der wuchtigen Stahltreppe: an einem Stück.

„Das war irre!“
Gefertigt wurde die Heavy Metal-Konstruktion von dem fränkischen Treppenbauer Spitzbart-Treppen® in der heimischen Werkstatt in Oberasbach bei Nürnberg als großes Ganzes. Genauso wurde sie auch angeliefert und montiert: durch eine spezielle Öffnung im Erdgeschoss des Turms. Mit einem Schwerlastkran wurde die rund 700 kg schwere Treppe horizontal eingebracht, aufgestellt und mit einem Flaschenzug gerade gezogen: „Der Ausleger ragte rund 15 Meter in die Öffnung, das war irre“, erinnert sich Brüderl. Und so erzählt die Röhrentreppe aus Stahl auch eine weitere Geschichte: Von einem Architekten der für alles „brennt“ was anspruchsvoll ist und eine Story zu erzählen hat. So wie die Treppe im Turm. Und der „neue“ Turm mit Aussicht.

Vom Wahrzeichen zum Markenzeichen
Der ist seit der Sanierung ja nicht nur ein bauliches Denkmal, ein Erhalt des Wahrzeichens von Pirach. Er ist heute vor allem ein 28 Meter hohes lebendiges Markenzeichen. Ein Statement für das, wofür die Marke „brüderl“ steht: Innovation, Schönheit und die Realisierung perfekter Lösungen durch ein kreatives Miteinander. Diese Strahlkraft hat der „brüderl“-Turm mit seiner skulpturalen Wirkung auf den ersten Blick. Denn auch an der Fassade entlang spiralisiert sich Stahl ganz nach oben. Wegweisend. Mit einer Verkleidung aus pulverisiertem Stahlblech-Paneelen, in denen sich die Wolken widerspiegeln. Und da ist sie wieder, diese fließende Verbindung von Design und Materialität, gestern und heute. Inszeniert für die Zukunft. Akzentuiert mit Stahl. In dieser Gesamtheit bleibt der „brüderl“-Turm lebendiger Zeitzeuge – bereit für neue Geschichten.

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