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architekturstory

Statement aus Stahl

Ein Dreiseitenhof in der Uckermark wurde mit nachhaltigen Materialien vollständig saniert. Perfekt ins Konzept passt eine Treppe aus purem Stahl.

  • Architekt Stefan Zielonkowski
  • 4 minuten lesezeit
  • 22. November 2022
Stahlwangentreppe zigzag im Birkenhof. Bauen im Bestand.

Nicht zu weit von Berlin weg sollte der Hof sein, den der Architekt und Bauherr Stefan Zielonkowski für die Erfüllung seines Kindheitstraums gesucht hat: „… einen richtigen Bauernhof zu bewirtschaften“. Gefunden hat er das geeignete Objekt in der Uckermark. Zwar war der Hof verwildert. Aber nicht verwahrlost. Vor allem aber war der Dreiseitenhof noch komplett erhalten. „Er schlief nur und konnte geweckt werden.“ Heute befinden sich im Birkenhof zwei Ferienwohnungen: das renovierte Bauernhaus mit seinem modernen Komfort. Und das ausgebaute Stallgebäude, das sich im Look & Feel eines Großstadtlofts präsentiert.
Herzstück hierin ist das lichtdurchflutete Dachgeschoß mit einem 100 qm großen Raum, der auch für Yoga-Kurse oder Seminare genutzt werden kann. Leichtfüßig hinauf führt eine moderne Stahltreppe, die sich perfekt in die zeitgeistige Interpretation des Ursprünglichen einfügt, die dem Stallgebäude heute seinen Charakter verleiht. Und dabei den hohen Anspruch des Bauherrn an die Materialität des Sanierungsprojekts erfüllt: „Bei der Renovierung haben wir langlebige und damit nachhaltige Materialien verwendet.“

Vieles erinnert an die ursprüngliche Nutzung.

Auf eben diesen Weitblick setzt auch der Treppenbauer spitzbart-treppen® schon seit vielen Jahren mit seinem Lieblingswerkstoff Stahl: „Stahl ist komplett rückbaufähig und in der Zeitbetrachtung robuster als andere Materialien, die im Treppenbau eingesetzt werden“, so Margit Spitzbart, die im Familienunternehmen Marketing und Design verantwortet. Bei der Sanierung dieses Stallgebäudes erfüllt der unbehandelte Stahl aber noch eine weitere Funktion: Die Reduktion der Materialien auf das Ursprüngliche.
Denn auch nach der Sanierung erinnern die Kappendecke und frei liegende Stahlträger an die ursprüngliche Nutzung des Gebäudes als Stall. Der neue Fensterrahmen und die Treppe, die aus dem gleichen Stahl „geschnitzt“ sind, fügen dabei sich harmonisch in die Erinnerungsarchitektur ein. Und verleihen dem Gebäude das Flair eines modernen Lofts, mit offenem Raumgefüge und viel Tageslicht, das sogar durch die Treppe hindurch seinen Weg in die Wohnräume findet. Möglich macht dieses locker-leichte Raumgefühl die gute Formbarkeit von Stahl. Und die Digitalisierung.

Exakte Daten vereinfachen den Einbau in die unebenen Strukturen alter Gebäude.

„Die Hauptwand entlang der Treppe war aus Bruchsteinen gebaut und dementsprechend uneben“, erinnert sich Tobias Spitzbart, der das Projekt federführend begleitet hat. Konstruktion und Einbau der geradläufigen ZigZag-Treppe mit An- und Austrittspodest erfolgten hierfür auf der Basis eines digitalen Aufmaßes. Binnen weniger Minuten werden dabei alle relevanten Daten mittels modernster digitaler Lasertechnologie erfasst. „Ohne Zeitverlust legen wir ein lückenloses Datenfundament für die Visualisierung der Treppe, auf dass sich alle beteiligten Gewerke nachhaltig verlassen können.“ Das Ergebnis: Die Treppe fügt sich pfeilgerade in den offenen Raum. Und auch von der ungeraden Wand ist heute keine Spur mehr zu sehen. Vielmehr verläuft die Treppe entlang eines riesigen Fensters ins obere Geschoß und gibt den Blick frei auf die wilde und weite Natur, die den Birkenhof umgibt. Auch diesen Ausblick ermöglicht nur Stahl: „Stahl kann aufgrund seiner extremen Tragfestigkeit hochfiligran geformt werden und verliert dabei nicht an Funktionalität“, so Margit Spitzbart. Und so weist die Treppe mit minimalem Materialeinsatz und puristischer Anmut den Weg nach oben und unten. Zwischen dem filigranen Geländer und den offenen Stufen hat die Umgebung Raum, um zu wirken. Auch damit passt die Treppe perfekt ins Konzept des Bauherrn und Architekten Stefan Zielonkowski, der sich bei diesem Projekt neben seinen hohen Ansprüchen an ökologisches, energieeffizientes und nachhaltiges Bauen von einer weiteren goldenen Regel für gute Gestaltung leiten ließ: Weniger ist mehr.

Ein Ort, der Menschen und ihren Ideen Raum gibt.

Genau aus diesem Konzept ist ein Ferienort entstanden, den sich Zielonkowski immer gewünscht hat: „… für Entspannung und für Abenteuer, für ruhige und anregende Tage, nah an der Natur und komfortabel, weit weg von Allem und gut erreichbar, um den Kopf frei zu bekommen und Neues zu lernen.“ Ein Ort, der im Inneren durch das Zusammenspiel aus traditionellen Materialien wie Lehmputz, Zementfliesen und Kieferndielen mit modernster Haustechnik für ein naturnahes und zugleich komfortables Wohnerlebnis sogt. Der sich aus der Sonne und dem Holz der Uckermark energetisch versorgt. Und einfach alles hat, was eine Auszeit wertvoll macht: viel Platz, viel Wald, wilde Natur und Orte der Begegnung. Ganz gleich, ob Pilze sammeln, spazieren gehen, brainstormen, am Lagerfeuer singen oder in der Gartensauna mit Blick ins Grüne Kraft schöpfen: Der Birkenhof ist ein Ferienort, der Menschen und ihren Ideen Raum gibt.

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