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architekturstory

fein getuned

Die Treppe, die den Showroom mit hochexklusiven Fahrzeugen und eine Galerie verbindet, wurde analog zum Charakter einer Premium-Werkstätte im Münchener Norden inszeniert. Purer Stahl steht dabei für die Liebe zu Handwerk und Materialität. Das skulpturale Design für das Markenversprechen: die optimale Performance einzigartiger Fahrzeuge.

  • boesel hohberg architekten
  • 4 minuten lesezeit
  • 10. März 2021

Der Showroom ist dabei nur ein Teil des vielschichtigen Rundum-Versorgungsangebots zur Veredelung hochwertiger Automobil-Klassiker, Oldtimer, -Youngtimer, Sport- oder Rennwagen. Und eine erste Anlaufstelle für Interessierte, die auf der Suche nach echten Fahrzeug-Legenden sind oder das Beste aus ihrem Liebhaberstück herausholen möchten. Um Letzteres ging es auch Boesel Hohberg Architekten aus München bei der Gestaltung des Showrooms und ihrer Idee, dem 7 Meter hohen Raum durch das Einziehen einer Galerie eine neue Qualität zu verleihen. Was dafür noch fehlte, war eine Treppe, die nicht nur zwei Ebenen miteinander verbindet, sondern die als eigenständige Skulptur das Selbstverständnis des Bauherrn transportiert: Kompromisslose High-Performance durch technische Perfektion.

Die Faszination für Handwerk und Technik spiegelt sich im Design der Treppe wider.

Und so bohrt sich die Faltwerk-Spindeltreppe mit einem Gewicht von 2,9 Tonnen wie eine Schraube schwungvoll durch die Geschosse. Gefertigt wurde sie in einem Stück mit 12 mm zarten Wangen aus ursprünglichem Stahl. Ganz ohne Schnickschnack. Nur auf das Wesentliche reduziert: ihre Funktionalität. Genau das hatte sich der Bauherr gewünscht: Eine monolithische Treppe aus Blech, die nur mit dem Notwendigsten veredelt wird, also mit Leinöl zum Schutz vor Rost und die zeigt, wie sie gebaut wurde, also mit sichtbaren Schweißnähten. Die Wahl der Architekten für die Ausführung des Projekts fiel auf den Treppenbauer spitzbart-treppen®. Dies, so Andreas Boesel, „weil sich die Spitzbarts auf anspruchsvolle technische und handwerkliche Ausführungen spezialisiert haben“. Und weil ihr Herz für exklusive Detail-Lösungen schlägt.

Die offene Spindel wirkt wie eine Spirale.

Und so drehen sich die Stufen der Spindeltreppe nicht, wie üblich, um eine geschlossene Spindel, sondern um eine offene. Dadurch wirkt die Spindel leichter und dynamischer, fast wie eine Spirale. Dieser technische Clou verstärkt das Look & Feel der Gesamtkonstruktion und entspricht voll und ganz dem Performance-Gedanken des Bauherrn: immer die bestmögliche Leistung herauszuholen. Dieses Ziel verfolgen auch die Stahl-Treppen-Spezialisten aus Oberasbach bei Nürnberg. Sie verbinden dafür ihr Gespür für den Werkstoff Stahl mit umfassendem technischem Know-how und dem Mut, immer wieder neue Wege zu gehen. Auch was die aufwendige Installation ihrer Treppen an einem Stück und finale Fertigung betrifft: In diesem Fall „war das Herausschneiden des wegfallenden halben Spindelrohres vor Ort die größte Herausforderung“, erinnert sich der verantwortliche technische Leiter, Tobias Spitzbart. Der Rest: Finetuning.

Unten Adrenalin pur, oben „ gediegene“ Atmosphäre.

Wie das Zusammenspiel von Holz und Stahl im Aufgang, durch das die Treppe nicht nur ihre funktionale Aufgabe erfüllt, sondern auch eine emotionale. Denn im Gegensatz zu der technikgetriebenen Ausstellung im Erdgeschoss dient die gedämpfte Atmosphäre auf der Galerie 4-Augen-Gesprächen oder auch der Live-Übertragung des eigenen Fahrzeugs auf dem leistungsstarken Allrad-Prüfstand. Mit warmen Holztritten und entlang dem haptisch angenehmen Holzhandlauf werden Besucher Stufe für Stufe eingestimmt, auf das etwas wohnlichere Lounge-Ambiente mit Holzboden, Teppich und stylischen Ledersesseln. Und sie werden belohnt: Zum einen mit einer faszinierenden Aussicht auf die PS-starke Erlebniswelt im Erdgeschoss. Zum anderen mit dem Blick durch das Treppenauge auf die einzigartigen „Macken“ der Treppe, die fast zu schön sind, um natürlich zu sein. Dabei sind es aber genau diese authentischen Maserungen im Holz und die Schweißnähte im Blech, die quasi en passant Antwort auf die Materialität und das Handwerk geben. Der Architekt Andreas Boesel nennt das Materialgerechtigkeit, also die Kunst „Material an der richtigen Stelle einzusetzen und auch die Fügungen zu zeigen.“ Man könnte aber auch sagen, dass es sich einfach um eine richtig gute Performance der Treppe handelt. Natürlich fein getuned

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