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Reduziert auf das absolute Notwendige werden zwei dunkel lackierte Stahltreppen in einer Villa zu gestaltenden Raumelementen. Die geländerhohen Wangen in papierner Optik verleihen den Treppen eine skulpturale Wirkung – und sind weit in die Zukunft geplant.

  • Gallant Architekten
  • 4 minuten lesezeit
  • 13. Oktober 2022
Faltwerktreppe aus Stahl mit geschlossenem Geländer

Dafür musste die Bauherrin zunächst von der geeigneten Materialität der Treppen überzeugt werden: Stahl. „Normale Treppen aus Beton oder Holz sind dick, massiv und waren für die schmalen Grundrisse im Eingangsbereich und in der Einliegerwohnung nicht geeignet“, so der Architekt Stephan Gallant. 9 von 10 Treppen plant sein gleichnamiges Architekturbüro mit Sitz in Gräfelfing bei München bereits aus Stahl. „Reine Stahltreppen erfüllen unser Bestreben, qualitativ hochwertige Gebäude zu realisieren, die sowohl in technischer wie ästhetischer Sicht langlebig sind.“ So konnte Gallant aus dem Vollen schöpfen, und die Bauherrin anhand vielseitig realisierter Projekte davon überzeugen, was machbar ist mit Stahl: nahezu alles. Zum Beispiel eine skulpturale Treppe auf kleinstem Grundriss. Wie für die Einliegerwohnung gewünscht. Oder eine geradlinige Treppe, die dem klassischen Eingangsbereich mit Garderobe und Regalen mehr Raum gibt. Und sich harmonisch einfügt in die Gestaltung des Gesamtgebäudes.

Stahl findet sich überall wieder.

Denn nahezu durchgehend geben in dem villenähnlichen Einfamilienhaus Glas, Holz und Stahl den Ton an. So sind die Erkerfensterrahmen aus Stahl, das Dach – und auch die beiden Treppen, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Und doch erscheinen, wie aus einem Guss. Im Eingangsbereich führt eine Faltwerktreppe mit gegenläufigen Zwischenpodesten durch drei Geschosse. Leichtfüßig und schlank schmiegt sie sich an eine geländerhohe Wange aus hauchdünnem rohem Stahl auf der einen Seite. An eine Wand aus Glas auf der anderen Seite. „Für das sehr schmale Treppenloch haben wir uns für eine Laufbreite von 80 cm entschieden“, so Gallant. Ohne Handlauf, ohne Sockel und mit nur sehr kleinen Podesten. „Wir haben alles weggelassen, was dem Gesamtensemble aus Treppe, Garderobenelement und Sitzfläche seine Klarheit nehmen würde.“

Starkes Spiel der Kontraste.

Selbstverständlich erfüllt die 3000 Kg schwere, dreigeschossige Haupttreppe mit ihren vollwandigen Tritt- und Setzstufen alle Anforderungen hinsichtlich Funktonalität und Statik. Trotz ihrer schlanken Figur. Diese Wirkung kann nur Stahl: zart und imposant zugleich. Verstärkt wird dieser Effekt durch eine schwarze Lackierung. Im Verbund mit Glas und hellem Holz entsteht ein harmonisches Spiel der Kontraste. Wie so sooft entwickelte sich dieser Effekt „mit der Arbeit“: „Mit dem Finden der Gestaltung des Gesamtgebäudes ergab sich die Treppenlösung zwangsläufig“, so Gallant. Realisiert und weiterentwickelt wurde die Idee der Treppe mit dem Treppenbauer spitzbart-treppen®. „Die Spitzbarts kennen wir schon aus anderen Projekten. Wir konnten die Bauherrin davon überzeugen eine Firma mit Spezialkenntnissen zu beauftragen.“ Denn das bevorzugte Material der Spitzbarts ist schon seit vielen Jahren: roher Stahl. Ihr Markenzeichen: individuelle Treppendesigns. Und so entwickelten sich im Verlauf des Projekts nicht nur zwei sehr kunstvolle Treppenlösungen auf engstem Raum. Sondern auch sehr nachhaltige.

Die Treppe lässt sich einfach bis in die nächste Etage erweitern.

Denn nicht nur das wundervoll formbare Material Stahl ist mit einer Recyclingquote von 100% für die Ewigkeit gemacht. Auch die Treppe in der Einliegerwohnung ist weit in die Zukunft gedacht. Wie im Eingangsbereich standen die Planer vor der Herausforderung: wenig Platz. Die Lösung: Eine Spindeltreppe, die in den Raum hinein geöffnet ist. Ihr Gewicht: knapp eine Tonne. Ihr Durchmesser: 1,75 m. Inklusive Zwischenpodesten in Halbkreisform und Auflagern auf Querträgern, die bauseitig in Podestform verkleidet sind. Der Clou: Sägezahnwangen außen und innen. Wie bei der Haupttreppe wurden diese auf Geländerhöhe verlängert und schwarz lackiert. Das Besondere: Die Architektur der Treppe bewirkt, dass sie einmal durch die Decke geht. Und dort für einen zweiten Durchbruch quasi schon im Startloch steht. „Wir haben das Loch in der Decke über dem Austritt nur abgehängt und mit einem kreisrunden Licht hinterleuchtet“, so Gallant. Dies für den Fall einer zukünftigen Erschließung der oberen Etage. Dann kann die Treppe kann durch dieses Loch erweitert werden. Ganz einfach.

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