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architekturstory

perfekt kombiniert: treppe und geländer

Der Plan: ein kleines Einfamilienhaus ganz aus Sichtbeton. Die Kosten dafür: letztendlich zu hoch. Zur besten Lösung entwickelte sich schließlich ein Zusammenspiel verschiedenster Materialien. Im Blickfang: eine skulpturale Treppe aus unbehandeltem Stahl.

  • Architekt Oliver Fichtner
  • 3 minuten lesezeit
  • 21. Juli 2022
Faltwerktreppe von spitzbart mit Streckmetallgeländer

Besser als je gedacht.
„Der Ort der Treppe war klar“, so der ausführende Architekt Oliver Fichtner aus dem Architekturbüro Fichtner Gruber Architekten mit Sitz in Weiden. Für den Werkstoff musste aber eine andere Lösung gefunden werden. Denn auch für die Treppe war Sichtbeton die ursprüngliche Wahl – entweder komplett oder mit einem entsprechenden Belag. Zum neuen Mix der Materialien passte diese Idee nun nicht mehr. Denn natürlich sollte das Projekt ganzheitlich stimmig sein. Innen und außen. Der Bauherr selbst war es, der eine Treppe aus Stahl ins Spiel brachte. Mit einem Foto einer Stahl-Faltwerktreppe in der Hand machte sich Fichtner auf die Suche nach einem Hersteller. Und traf bei Internetrecherchen auf Spitzbart-Treppen®. Und auf ein Modell, das aussah, als könnte es genau das richtige sein.

„Das passt perfekt zum Charakter des Ursprünglichen“.
Denn mittlerweile war klar, dass zumindest die längslaufende Flurwand im Haus aus Sichtbeton realisiert wird. Über zwei Geschosse und entlang der kompletten Länge des Gebäudes. Da die unverfälschte Machart der Spitzbart-Treppen® der Affinität des Bauherrn zum Industrie-Design entspricht und hervorragend zum Sichtbeton passt, macht sich Fichtner auf den Weg zur Spitzbart-Werkstatt nach Oberasbach. „Ich habe dort Familie. Das passte wunderbar und hat sich doppelt gelohnt“, denn bei der Führung durch die Ausstellung fällt sein Blick eher zufällig auf eine Mustertreppe mit einer Geländerfüllung aus Streckmetall. „Ich wusste sofort, das passt als Geländer perfekt zum industriellen, ursprünglichen Charakter der Treppe aber auch zum Raumgefüge“, erinnert sich der Architekt, dem es wichtig ist, individuelle Projekte so weit wie möglich nach den Vorstellungen des Bauherrn zu realisieren. Nur bei der abschließenden Oberflächenbehandlung des Rohstahls war er sich zunächst nicht sicher.

„Die Wirkung ist wesentlich stärker“.
„Die Spitzbarts hatten mir zugesichert, dass sie für jede Sonderlösung offen sind und Bearbeitungsspuren und blanke Schweißstellen im Metall auch fachgerecht kaschieren können.“ Das war aber nicht nötig, denn der Bauherr war von dem unbehandelten Stahl sofort begeistert. Genau wie von der Idee einer Geländerfüllung aus Streckmetall. Dieses wurde ebenfalls aus Rohstahl zurecht geschnitten und zwischen Pfosten, Ober- und Untergurt des Geländers geklemmt. Auch der Einbau der Treppe verlief problemlos. „Die einzelnen Stufen wurden einseitig mit je 2 Dornen präzise im Mauerwerk befestigt und dann vor Ort miteinander verschweißt.“ Etwas kniffelig war der Abschluss der seitlichen Blende im recht dünnen Spachtelboden in Betonoptik, der nur wenig Toleranz zuließ. „Auch der sitzt ganz exakt.“ Und die markanten Verarbeitungsspuren und Schweißnähte? „Lassen wir so“, entschied der Bauherr. „Es soll alles sichtbar bleiben“. Eine gute Entscheidung, wie sich später herausstellt, als alles fertig ist. Und klar wird, dass es genau diese kontrastierenden Spielereien sind, die die Wirkung des gesamten Gefüges so stark machen: So bildet die Stahlskulptur einen wunderbaren Gegensatz zu den weißen Gipskartondecken mit den eleganten Leuchten. Vor allem aber die umlaufenden schmalen Stahlrahmen in den Glastür-Elementen wie auch die leichte Wolkenbildung im Sichtbeton und Stahl machen das Gesamtkonstrukt so lebendig. Und die Wirkung so stark.

„Eigentlich war es das, was ich wollte“.
Das sieht auch der Bauherr so, der jetzt erkennt, dass die Entscheidung gegen eine Fassade aus Sichtbeton keineswegs ein Fehler war. Viel wichtiger ist für ihn die besondere Stimmung, die das gekonnte Zusammenspiel unterschiedlicher Materialien erzeugen kann. Und so ist das Haus wie es heute ist, genau das, was er wollte. Mit einer unverwechselbaren Fassade aus ungleichmäßigem Modellierputz, einer Dacheindeckung aus vorbewittertem Titanzinkblech, großflächigen Fenstern. Und einer Treppe, die dafür sorgt, dass das Haus nicht nur innen „sehr, sehr stimmig und interessant“ wirkt. Sondern auch von außen. Vor allem in der Abendstimmung, wenn man durch die fast haushohen Glaselemente einen faszinierenden Einblick in das Zentrum des Hauses erhält. „Das ist schon sehr besonders“ so Fichtner. Und besser, als je gedacht.

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