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architekturstory

wandel mit treppen

Für die Umnutzung eines denkmalgeschützten Gebäudes in eine Kindertagesstätte werden zwei Treppen konstruiert. Eine innen. Eine außen. Was sie verbindet ist ursprünglicher Stahl als Material und zeitlose Wertigkeit als Anspruch.

  • Hümmer Söllner Architekten
  • 4 minuten lesezeit
  • 10. Juni 2024
Wangentreppe in einer Kindertagesstätte in einem denkmalgeschützten Gebäude

Fast 500 Jahre befand sich in dem Haus die Gaststätte „Zum Goldenen Schwan“. Ein letzter Wiederaufbau ist aus dem Jahre 1776 dokumentiert – nach einem Brand im Jahr davor. „In den letzten Jahrzehnten wurde das Gebäude nur eingeschränkt genutzt: Im Erdgeschoss befand sich die Gaststätte, im Obergeschoss eigentlich nur Abstellräume“, erzählt der ausführende Architekt Roland Hümmer vom Architekturbüro Hümmer Söllner Architekten mit Sitz in Nürnberg. Genau das wollten die Eigentümer ändern.

Eine Treppe aus Holz war nicht machbar

Als sie 2016 ihre Gaststätte schließen, steht das Gebäude erst einmal leer. Ein neuer Pächter war nicht zu finden. Ihre Idee, das Gebäude als Kita zu nutzen, sollte dem Haus mit dem markanten Prachtgiebel schließlich wieder neues Leben einhauchen. Und zwar in allen Stockwerken. Dafür mussten auch die Treppen revitalisiert werden: „Die bauzeitlich barocke Treppe vom Erdgeschoss in das erste Obergeschoss musste natürlich erhalten werden, was in Abstimmung mit allen Behörden möglich wurde“, so Hümmer.
Etwas komplexer gestaltete sich der Zugang zum Dachgeschoss: Hier befand sich nur eine schmale Stiege. „Zur Erschließung mussten wir zum einen die Lage einer zeit- und vorschriftsgemäßen Treppe mit den Denkmalschutzbehörden abstimmen,“ so Hümmer. Zum anderen musste die Materialfrage geklärt werden. Hierbei wird schnell klar: Eine Treppe aus Holz ist zwar ästhetisch stimmig – war aber hier nicht machbar.

Stahl und Holz als funktionale Lösung und Ausdruck materieller Ehrlichkeit

Gemäß den Brandschutzvorschriften muss die Treppe die Anforderungen einer nicht brennbaren oder feuerhemmenden F30-Treppe erfüllen. „Wangen aus Holz wären zu breit gewesen, um im Brandfall dem Feuer mindestens 30 Minuten standzuhalten und dabei die nutzbare Laufbreite von 100 cm einzuhalten“. Die Lösung war eine Treppenkonstruktion aus Stahl mit aufgelegten Stufen aus Holz. „Die Stahlwangen sind nur zirka 2 cm breit und erfüllen alle Anforderungen an den Brandschutz.“ Zudem spiegelt Stahl den einfachen Charakter der ursprünglichen Stiege sehr ehrlich wider. Diese Wirkung hat der fränkische Treppenbauer spitzbart-treppen® mit unbehandeltem Stahl gekonnt in Szene gesetzt.
Hümmer kennt die Spezialisten für Stahltreppen aus früheren Projekten. „Die Zusammenarbeit ist immer konstruktiv und partnerschaftlich auf Augenhöhe.“ Bis ins Detail wurden auch bei dieser Treppe alle Ideen fachlich einwandfrei umgesetzt. „Von der sauberen Verschraubung der Konstruktion bis hin zum ästhetisch schönen Abschluss des doppelten Handlaufs entstand ein stimmiges Gesamtbild,“ so der Architekt, der sich unter anderem auf den Bau von Kindertagesstätten spezialisiert hat.

Die individuelle Planung ist immer schön

Vor allem die Vielseitigkeit dieser Projekte fasziniert ihn: “In 90 Prozent ist die Architektur abgestimmt auf die pädagogischen Konzepte. Jedes Projekt ist anders. Gerade im Bestand.“ Diese individuelle Planung empfindet der Architekt als besonders schön. Auch bei diesem Projekt: „Für die Integration der Innentreppe konnten wir schließlich den Teil eines Nebenraumes nutzen, der früher der Befeuerung des Saales diente – eine gute Stelle, mit der wir alle Vorschriften erfüllt haben.“

Auch für die Ausgangstreppe, spielte die individuelle Gestaltung und Realisierung von Spitzbart eine große Rolle.:Ganz im Sinne der Philosophie des Treppenbauers wurde die Außentreppe mit großer Empathie gegenüber der Geschichte des Hauses entwickelt. Entstanden ist eine klare, zeitgeistige Treppe, mit Liebe zum Detail: Die Füllstäbe des Geländers aus Flacheisen stellen eine rundum stimmige Ästhetik her und ermöglichen eine Wiedererkennung der Treppenoptik im Innenraum. Gleiches gilt für das Design des doppelten Handlaufs mit dem schönen, runden Abschluss – nur eben aus witterungsbeständigem Edelstahl.

„Alle praktischen Vorschriften von Außentreppen und Fluchttreppen würden genauso von 08/15-Treppen von der Stange erfüllt werden, damit werden wir der Geschichte dieses Gebäudes jedoch nicht gerecht. Genau das ist aber unser Anspruch,.“ so Hümmer. Margit Spitzbart, zuständig für Marketing und Design im Familienbetrieb, sieht das genauso: „Ein derart wertvolles Gebäude verlangt eine gewisse Hingabe an den Treppen- und Geländerbau.“ Innen wie außen.

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