Farbe als Statement. Gerade im Treppenbau, wo Funktionalität oft im Vordergrund steht, eröffnet der bewusste Einsatz von Farbe neue Möglichkeiten. Eine Treppe wird zum Blickfang. Sie definiert Räume. Sie drückt Persönlichkeit aus. Wer Mut zur Farbe beweist, schafft nicht nur eine Verbindung zwischen den Etagen, sondern auch zwischen Architektur und Emotion.
Ein knallig-gelbes Konzept – Moderne Treppe in altem Haus

gelbe Spindeltreppe aus Stahl mit Stufen als Faltwerk aus Lochblech
Die Vorgabe der Bauherren war klar: Gelb – so wie ihr Firmenlogo. Das Ergebnis: Eine knall-gelbe Stahltreppe verbindet die Galerie mit dem Wohnraum und wird zum zentralen Gestaltungselement im Raum.
Das brüstungshohe Stahlband windet sich in leuchtendem Gelb vom Dachgeschoss hinab zur Galerie. In die Tritt- und Setzstufen sind feine Lasermotive eingearbeitet, die nicht nur gestalterisch überzeugen, sondern auch funktional wirken: Sie schaffen Transparenz und lassen das Tageslicht lebendig durch die Konstruktion hindurchwirken.
„Der Lichteinfall durch die großen Dachflächenfenster erzeugt ein wunderbares Schattenspiel“, beschreibt die Münchner Architektin Ursula Schmid das Ergebnis.
Die Treppe entstand im Zuge der Sanierung eines denkmalgeschützten Gebäudes aus dem Jahr 1898. Ein Projekt, bei dem Alt und Neu miteinander in Dialog treten. Sichtbar verbaute Stahlträger im Dachgeschoss bilden dabei die gestalterische Brücke zum Material der Treppe. Stahl, als Material ebenso authentisch wie Holz, fügt sich selbstverständlich in die historische Substanz ein und bringt gleichzeitig eine moderne Formensprache mit.
Auch die Umsetzung war spektakulär: Das 1,1 Tonnen schwere Stahlkonstrukt wurde in einem Stück per Kran über die Dächer von München transportiert und millimetergenau durch ein Dachfenster eingebracht. Die Öffnung war mit 2,03 Metern nur minimal größer als die Treppe selbst. Präzisionsarbeit auf höchstem Niveau.
Für Architektin Ursula Schmid ist klar: „Eine Treppe ist eines der wichtigsten Bauteile in einem Gebäude – sie spricht alle Sinne an.“ Genau das zeigt dieses Projekt eindrucksvoll: Die knall-gelbe Spindel verbindet nicht nur zwei Ebenen. Sie verbindet Material, Zeit und Emotion.
Noch mehr Farbe

Faltwerktreppe Leporella aus Stahl mit Geländer in orange

Faltwerktreppe Leporella verbindet Stahl pur mit kräftigem Orange
Die Faltwerktreppe „Leporella“ in einer denkmalgeschützten Nürnberger Villa verbindet rohen Stahl mit einem kräftigen Orange. Sichtbare Schweißnähte verleihen der Oberfläche Lebendigkeit, während das einseitig leuchtend orange lackierte Geländer einen markanten Kontrast setzt. Reduziert. Modern. Ein echtes Highlight im Raum.
Think pink

Spindeltreppe mit Geländer in pink und Ornament
Ganz in weiß

Faltwerktreppe in weiß – papierne optik

Stahlfaltwerktreppe weiß lackiert – wirkt filigarn und leicht
Die Faltwerktreppe Leporella, hier ganz in zeitlosem weiß, folgt dem Prinzip form follows funktion. Sie impliziert dabei fast eine papierne Optik. Leicht und hell. Und gut begehen lässt sie sich auch!
Mehr zum Thema wie Material und Haptik den Charakter einer Treppe prägen lesen sie hier
Daniel Spitzbart
ist Experte für Treppenberatung, -gestaltung und -technik – mit einem klaren Schwerpunkt auf individuellen Lösungen aus Stahl.
Seit 1996 begleitet der geschäftsführenden Gesellschafter der Spitzbart Treppen GmbH Architekten und Bauherren bei der fundierten Treppenplanung – auch im Kontext komplexer Raumsituationen und gestalterisch anspruchsvoller Bauprojekte.
Für Daniel Spitzbart ist Vertrauen die Grundlage jeder erfolgreichen Zusammenarbeit. Diese schafft er durch eine fundierte, ehrliche und lösungsorientierte Beratung. Im Fokus: Individuell passende Treppenlösungen, die funktional, technisch durchdacht und gestalterisch überzeugend sind. Sein Ziel: Entscheidungssicherheit für seine Kunden zu schaffen, die durch direkte Materialerfahrung, realitätsnahe Planung und nachvollziehbare Argumente gestützt ist.
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