Moderne Kirchenarchitektur heute soll den historischen Charakter und die Würde des Raumes wahren – und gleichzeitig barrierefreie, sichere Zugänge schaffen, die Offenheit und Gemeinschaft fördern. Ein architektonisches Element dabei sind die Treppen von spitzbart treppen, die skulpturale Ästhetik und handwerkliche Präzision harmonisch miteinander verbinden.
Die St. Jakob ist eine evangelisch-lutherische Kirche im Jakobsviertel der der Nürnberger Altstadt. Sie ist der Ausgangspunkt für den mittelfränkischen Jakobsweg nach Rothenburg und brauchte eine neue Treppe. Zuerst war eine äußere Erschließung in Roststahl geplant. In Zusammenarbeit mit dem Architekten Herrn Roland Nörpel entstand in der Technikabteilung des Hauses spitzbart treppen die Idee der "Innentreppe". Das Ergebnis ist eine skulpturale Wangentreppe, die alle baurechtlichen Auflagen, wie "glatte Unterseite" und "steigend rund gebogene Handläufe auf der Konstruktion" erfüllt.
Direkt neben der denkmalgeschützten Kirche Herz Jesu in Nürnberg entstand ein neues Pfarrzentrum. Der Grundidee „Das Nötigste unterbringen, auf extensiven Ausbau verzichten“ folgte der Bau der schlichten Stahlwangentreppe. Auch das senkrechte Geländer fügt sich nahtlos in das schlichte Designkonzept ein. Die ganze Story lesen Sie hier.
Die Treppe zur Erschließung eines Glockenturms ist um schlichte Sachlichkeit bemüht und rankt entlang der Wand so schmal und effektiv wie möglich hinauf bis zum Glockenstüberl. Die leichte Optik verdankt die 2-mal ¼ gewendelte Ttreppe dem Material Stahl und einem Geländer aus Glas. Dennoch strahlt die Treppe eine warme Optik aus – dank der Trittstufen und dem Zwischenpodest aus Eiche. Letzteres dient gleichzeitig als Entrée zu einem Zwischengeschoß. Die ganze Story lesen Sie hier.
Kirchen und andere kirchlich genutzte Gebäude stellen unterschiedliche Anforderungen an Treppen. Treppen in Kirchen müssen so geplant werden, dass sie sich respektvoll in die Architektur und die besondere Raumwirkung einfügen. Bei historischen Kirchen spielt häufig auch der Denkmalschutz eine wichtige Rolle. In Pfarr- und Gemeindehäusern liegt der Schwerpunkt stärker auf sicherer Erschließung, Barrierefreiheit und einer robusten Ausführung für den täglichen Gebrauch.
spitzbart treppen entwickelt für kirchliche Gebäude architektonisch stimmige Stahltreppen in enger Abstimmung mit Bauleitung, Architekten und Gewerken. Rund 50 Jahre Erfahrung sorgen dafür, dass auch bei bestehender Bausubstanz technisch präzise Lösungen entstehen, die sich sensibel in die Architektur einfügen und der besonderen Atmosphäre des Ortes gerecht werden.
Welche Anforderungen müssen Treppen kirchlichen Gebäuden erfüllen?
Welche Vorgaben für Treppen in kirchlichen Gebäuden gelten, hängt von Nutzung, Gebäudeart und Besucherzahl ab. Grundlegend ist die DIN 18065 für Gebäudetreppen mit strengeren Anforderungen an notwendige Treppe. Als Bestandteile von Rettungswegen müssen entsprechende Vorgaben für Laufbreiten, Steigungen, Auftritte und Podeste sowie Anforderungen an Geländer und Handläufe eingehalten werden.
Bei der Planung und Konstruktion von Treppen in Kirchen ist entscheidend, ob sie Bereiche erschließen, die dem allgemeinen Besucher- und Benutzerverkehr dienen. Für diese Bereiche sind insbesondere die Anforderungen an die Barrierefreiheit nach DIN 18040-1 – gilt für die Teile öffentlich zugänglicher Gebäude, die für die Nutzung durch die Öffentlichkeit vorgesehen sind – und der jeweiligen Landesbauordnung zu berücksichtigen.
Bei größeren Kirchen oder angrenzenden Veranstaltungsräumen können zusätzlich die Vorgaben der Versammlungsstättenverordnung (VStättV) des jeweiligen Bundeslandes gelten. Diese betreffen insbesondere Rettungswege, Treppenbreiten, Handläufe und die sichere Führung größerer Besucherzahlen. In Bayern greift die VStättV beispielsweise bei Versammlungsräumen mit mehr als 200 Besucherplätzen.
Bei historischen Kirchen kommt häufig der Denkmalschutz hinzu. Neue Treppen müssen dann technische Anforderungen erfüllen und zugleich möglichst sensibel mit vorhandener Bausubstanz und Raumwirkung umgehen.
Präzises Aufmaß mit 3D-Scan für Treppen in sensiblen Bestandsgebäuden
Gerade in Kirchen und älteren kirchlichen Gebäuden sind Wände, Böden und Anschlüsse häufig nicht vollständig rechtwinklig oder weichen von den ursprünglichen Plänen ab. Mit einem 3D-Scan erfassen wir die tatsächliche Bausituation besonders präzise. Die daraus erzeugte Punktwolke liefert belastbare Daten für die spätere Treppenkonstruktion. Anschlüsse, Geometrien und die Einbausituation lassen sich damit exakt bestimmen.
In unserer Werkstatt in Oberasbach fertigen wir anhand dieser Messdaten auch komplexe Treppenformen mit hoher Genauigkeit. Auf Wunsch zeigen AR-Visualisierungen Ihnen bereits vor der Fertigung, wie sich die geplante Treppe in den bestehenden Raum einfügt.
Was spitzbart treppen für kirchlichen Gebäude auszeichnet
In historischen und spirituellen Räumen gehen wir sensibel mit der bestehenden Architektur und Raumwirkung. Licht, Material und Proportionen prägen die besondere Atmosphäre dieser Orte. Eine neue Treppe darf diese Wirkung nicht überlagern, sondern sollte sich selbstverständlich einfügen und die spirituelle Qualität des Raumes respektieren.
spitzbart treppen entwickelt dafür Stahltreppen mit hoher handwerklicher Präzision und einem sicheren Gespür für den Bestand. Konstruktion, Materialwahl und Details werden so abgestimmt, dass die Treppe funktional überzeugt und zugleich die architektonische Wirkung des Raumes wahrt. Je nach Konzept kann sie sich bewusst zurücknehmen oder einen klaren gestalterischen Akzent setzen.
„Bei Treppen in Kirchen ist es entscheidend, dass sich die Treppe in einen Raum einfügt, der bereits eine eigene Geschichte, Atmosphäre und Bedeutung in sich trägt.“
Daniel Spitzbart, Geschäftsführer.
In enger Abstimmung bis zur fertigen Treppe
Bei Kirchen und kirchlichen Gebäuden ist eine enge Abstimmung besonders wichtig. Deshalb arbeiten wir frühzeitig mit Bauleitung, Architekten und weiteren Gewerken zusammen und begleiten das Projekt von der Konstruktion über die Fertigung bis zur Montage vor Ort.
Eigene Fertigung und eigene Montageteams sorgen für kurze Wege und eine präzise Umsetzung – auch bei sensibler Bestandsarchitektur oder anspruchsvollen Einbausituationen. In unseren Showrooms in Oberasbach und München beraten wir anhand ausgewählter Treppenexponate zu Materialien, Konstruktion und Gestaltung.
Alles aus einer Hand: Beratung, digitales Aufmaß, Planung, Fertigung und Montage.
Wie das in der Praxis aussieht, zeigen unsere sie planen eine treppe für eine kirche?
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Facebook. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr InformationenSie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Instagram. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr InformationenSie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von X. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr Informationen